Nebenwirkungen von Psychopharmaka

Ich nahm 6 Jahre lang Depakine chrono retard. Deswegen konnte ich meinen damaligen Beruf nicht ausüben. Er hieß „Einzelhandelskauffrau“ im Lebensmitteleinzelhandel. Ich zitterte stark mit den Händen, sodass ich nur für Hilfsarbeiten wie Geschirr waschen (das Geschäft war ein Delikatessenladen), Hühner grillen, nachteilen, zusammenkehren und jeden Tag Boden aufwischen, manchmal sogar schrubben zu gebrauchen war. Einmal bekam ich vom Seniorchef sogar € 2,00 Schmutzzulage, weil ich im zentimeterhohen Staub wischen musste (es war eine Tiefkühltruhe am Balkon – also im Freien).

Leider durfte ich nicht die Kunden bedienen und lernte das Verkaufen nicht, was ein Lehrling aber sehrwohl lernen sollte. Nicht so bei mir. Jedes Mal, wenn ich meinen Chef fragte, wann ich endlich bedienen dürfe, bekam ich als Antwort: Du bist zu wenig professionell genug. Deshalb wechselte ich meinen Beruf nach Abschluss der Einzelhandelskauffrau und wurde Bürokauffrau, was mir mehr lag. Ich schrieb 650 Befunde im Zuge eines Praktikums innerhalb von 3 Monaten und bekam deshalb eine Stelle in einem Institut in einem Krankenhaus.

5 Jahre später

Am Ende der Einnahme des Medikaments Depakine chrono retard, ist übrigens eine Phasenprophylaxe, wirkt also gegen Manien und Depressionen, bekam ich eine sogenannte Pankreatitis, das ist eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, sehr schmerzhaft. Zu der Zeit lag ich gerade im Spital und meine Ärztin wusste sofort Bescheid, was ich habe und setzte das Medikament sofort ab. War ich froh! Endlich kein Zittern mehr nach 6 Jahren Einnahme dieses Medikaments. Ich habe von Natur aus eine sehr ruhige Hand. Ich sagte zwar öfter meinem Psychiater, dass ich so zittere (vom Depakine), aber er verschrieb nur noch ein Medikament gegen Zittern. Das war für mich keine Lösung, weil ich von diesem Anti-Zitter-Medikament unendlich müde wurde, musste ich doch arbeiten gehen.

10 Jahre vorher

Von einem anderen Medikament, genannt Leponex, bekam ich eine Anämie, das ist eine Blutarmut. Wenn man zu wenig rote Blutkörperchen  besitzt. Mein damaliger Hausarzt hat es mir die ganze Zeit verschwiegen, doch als ich nach einem Kreislaufkollaps in der Intensivstation eines Krankenhauses gelandet bin, ist dies (Anämie unter Leponex) diagnostiziert. Deshalb musste dieses Medikament natürlich abgesetzt werden und ich nahm 10 Jahre lang Zyprexa.

„Angélique“

 

Das Land von Khêm

  1.  Das Land von Khem ist gehüllt in viele Geheimnisse und Legenden. Eine weit ausgebreitete Wüste ist das ausgeprägteste Merkmal dieses Landes; über das Inland gibt es nur wenige sichere Berichte von Reisenden. Wir haben das Meiste an unserem Wissen über die Gebräuche und der Geschichte dieses alten Landes in den Küstenstädten erfahren, dort wo viel mehr Menschen leben als im heißesten, innersten Teil der Großen Wüste ohne Wiederkehr.
  2. An den Bänken des Flusses Nár-Tawil  liegt die Hauptstadt von Khem, Jadhra die Goldene geheißen. Ihr Glanz und ihre Pracht wird einzig von Sarras überstrahlt; große Tempelanlagen und himmelhohe, aus weißem Stein gehauene Grabmäler, viel feiner beschmückt und gefertigt als unsere eigenen Dolmein [Grabhügel], in denen wir Fürsten niederlegen zur ewigen Ruhe. Groß sind die Märkte der Stadt, Händler aus den fernsten Ecken der Welt kommen hierher um die sonderlichsten, uns bis dahin unbekannte Güter feil zubieten. Groß und prächtig sind auch die Gärten und Höfe,wo es auch in der ärgsten Hitze kühl und frisch bleibt, viele Bäume und Blumen, graziös und wunderbar anzusehen, gedeihen darin, bunt-gefärbte Vögel singen wundersame Lieder und fliegen in vielen schillernder Farben durch die Gärten, das es eine Freude ist, jenen hiebei zuzusehen.
  3. Von den ferngereisten Händlern vernahmen wir vielerlei sonderbare, kaum glaubhafte Geschichten und Erzählungen. unter anderem von Magiern, die in einem fernen Land im Osten hausen, wo sie geheime Riten durchführen und von den unsterblichen Hexenmeistern, die in einem Land noch weiter entfernt hausen, wo sie Daemonen und andre dunkle Kreaturen aus der Äußeren Leere beschwören um sie zu unterwerfen um ihre niederträchtigen Begierden zu erfüllen. So sind die Gerüchte, denen es nicht wert ist, genauer nachzugehen, denn mit Sicherheit haben sie nur wenig Wahres zum Inhalt.“

Aus einem Erlebnisbericht, den Semias und Uscias verfassten, als sie ihre große, ausgedehnte Reise durch die damals bekannte Welt vollbrachten.

 

P.S Ein neuer Einblick in die Fantasiewelt, an welcher ich arbeite. Der Stil ist bewusst von mir gewählt um einen speziellen Effekt zu erzielen.

Fantasia

Doch ist wahrscheinlich,

dass ich aus der Dunkelheit fliehen muss,

ohne, dass ein Stern mich leitet

…fort,weit fort

Denn dieses Land ist verflucht…

In eine Welt der Lichtwesen,

in der ich mich geborgen fühl,

in der ich zuhause bin,

in der niemand nach dem,

warum, weshalb und wieso fragt.

In eine Welt,

in der ich sein kann,

weil ich bin.

 

Ninifay

Stopp der Lebensmittelverschwendung – von Birgit

Die gleichnamige Kampagne war eine Zeit lang Programmschwerpunkt im ORF. Im Zuge dessen wurde eine Untersuchung von Greenpeace in Zusammenarbeit mit dem ORF vorgestellt, dass nahezu alle Lebensmittel über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus haltbar sind. Es gibt ja auch nur die Mindesthaltbarkeit an. Verlassen soll man sich auf seine Sinne, wie Geschmack- und Geruchssinn.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist zu unterscheiden vom Verbrauchsdatum, etwa bei Fisch und Fleisch. Bis zu diesem Datum müssen Fisch oder Fleisch verbraucht sein.

Tatsächlich werden in Österreich Tonnen von noch haltbaren Lebensmitteln weggeworfen. Teilweise sind die Originalverpackungen noch nicht einmal geöffnet worden. Man sollte sich wirklich überlegen, was man einkauft und nicht durch Aktionspreise oder schöne Aufmachungen zu Kaufräuschen verführen lassen.

Eine gute Initiative ist die Wiener Tafel, die unverkäufliche Lebensmittel an Armutsbetroffene verteilt.

Plattform Sichtbar Werden – ein Beitrag von Birgit

http://www.armutskonferenz.at/aktivitaeten/sichtbar-werden.html

Die Plattform Sichtbar Werden ist eine Initiative von Armutsbetroffenen im Rahmen der Armutskonferenz.
Wir trafen uns am ersten Wochenende im September in einem Seminarzentrum in Raach am Gebirge bei Gloggnitz.
Viele Gruppen von Armutsbetroffenen waren zugegen, so Arbeitslose, Alleinerziehende, psychisch Kranke, ehemalige Obdachlose und Drogensüchtige.
Zunächst gab es ein allgemeines Kennenlernen, dann wurden Erwartungen an das Wochenende geäußert.
Den Samstag verbrachte ich in Theaterworkshops zum Selbstverständnis von Armutsbetroffenen. Es gab aber auch einige Workshops zur Öffentlichkeitsarbeit, um das Thema in den Medien präsenter zu machen und Verständnis für unsere Lage zu schaffen.
Am Sonntag wurde dann an einem Leitfaden zur Plattform Sichtbar Werden gearbeitet, unserem Selbstverständnis. Wir fordern die Anerkennung und Wertschätzung der Gesellschaft von Armutsbetroffenen.

„Von der Abstammung der Hoch-Könige“

„Des Hoch-Königs Táliesin´s Urahn heißt Vortigern, der ein Sohn der Göttin Ritona ist. Vortigern hatte einen Sohn, der Tigeronos hieß, Tigeronos hatten einen Sohn, der Cantigern hieß, dieser wiederum hatten einen Sohn welcher abermals den Namen Tigernonos trug, oder Teyrnôn in der Alten Sprache. Teyrnôn heirate Aife, die Tochter von Lúgh, dem letzten Fürsten von der Insel Tára, der aus dem Stamme der Ùi-Imar kam. Das Haus der Ùi-Imar stammte seinereits von Morigons ab, der ein Sohn des Gottes Medogenus ist.

Teyrnôn und Aife hatten eine Tochter, Aellyn geheißen, die Aneurin heiratete, der ein Urenkel von Dariân, einem unmittelbaren Nachkommen des Pártholan, dem Sohne der Göttin Andraste war.

Aellyn gebar einen Sohn, Bolgân genannt, dieser heiratete Nellas, die Tochter von Syffâd, dem Sohne von Seraráin, der aus dem noblen Hause von Muir-Ri kam. Alle Hoch-Könige der Gâeldein bis zur Zeit von Taliesin I stammen nun von König Bolgân I ab.

Táliesin, der Sohn von Tegydd-Fáel, dem letzen rechtmäßigen Hoch-König, heiratete Morrigân, die eine der wenigen von Morién´s Kindern war, welche die grausame Behandlung, welche sie durch den Thronräuber erleiden musste, überlebte. Morrigân war eine Urenkelin der Mórfessa, die eine Tochter des Môrddag war, dieser war ein unmittelbarer Nachkomme des Mor-Rignos, der ein Sohn der Göttin Rigantona war. Über die Kinder und Kindeskinder, so wie deren Nachkommen ist uns nun wenig überliefert, es heißt aber das jene, als die Alten Tage zu Ende gingen, sieben Häuser gründeten, welche es zu großem Ruhm entlang der Westküste Canól-Dhaer brachten.

Doch dieses Zeitalter ist nun lang hinüber und nur Sagen und die Namen der Helden der Altvorderenzeit sind geblieben, von deren einst großem Ruhm sind nur Ruinen und Schriftzeichen geblieben, die kaum mehr einer entziffern kann und alte Grabhügel in denen dunkle Unholde ihr übles Unwesen treiben“

 

Ein weitere Einblick in die imaginäre Welt, an der ich schon seit 2008 arbeite.