Heini, der Gartenzwerg – Ein Märchen für Kinder

DSC01105Es war einmal ein kleiner Gartenzwerg. Dieser Gartenzwerg namens hatte nur eine Gitarre. Mit der aber spielte er wunderschöne Lieder und sang dazu. Eines Tages beschloss er nur mit dieser Gitarre, einem Rucksack, einem Imbiss und seinen Ersparnissen in die Welt zu ziehen. Er erlebte dabei viele Abenteuer und musste sich auch vielen Gefahren ausliefern. Eine davon war die Begegnung mit einem Bär. Der war ausgebrochen aus einem Zoo und machte Heini unheimlich Angst. Der Bär sah Heini und lief ihm hinterher. Heini stolperte dabei über einen Stein und sah sich dem Bär ausgeliefert. Keine Chance, dachte der Gartenzwerg Heini. Im letzten Augenblick – der Bär näherte sich immer mehr – fiel Heini etwas ein, was den Bären vielleicht abhalten könnte sich auf ihn zu stürzen. Er nahm seinen Rucksack runter und suchte nach der Honigdose wo frischer Bienenhonig drinnen war. Da Bären Honig lieben war er also abgelenkt und Heini konnte flüchten. PUH, Glück gehabt Heini. Nun kam auch der Zoowärter der den abgängigen Bären schon suchte und brachte ihn wieder zurück in den Zoo. Nun ging alles gut aus und Heini konnte den Bären im Zoo bewundern.

Der Apfel von Juliane Knotek

In meiner Geschichte haben Äpfel Füße und Hände. Mit denen können sie zeichnen und auch etwas essen. Tobias der Apfel ist alleine und fühlt sich einsam. Er kullert den Abhang hinunter. Dort findet er andere Äpfel. Jetzt ist er in einer Gemeinschaft. Das ist schön. Die Äpfel beginnen zu wandern. Auch der Apfel kann gehen und mit wandern. Was die Gemeinschaft macht, macht der Apfel auch. Er ist nicht etwa ein Mitläufer, sondern ein eigenständiges Wesen. Die Äpfel machen einen Ausflug zu einem Schloss. Dort besichtigen sie die Waffenkammer, das Schlafzimmer und die Prunkräume. Tobias entfernt sich kurz von der Gruppe. Die anderen schimpfen mit ihm. Er entschuldigt sich und bleibt bei der Gruppe. Dabei ist er aber nicht richtig glücklich, weil er nicht so sein kann wie er ist. Er ist zwar ein eigenständiger Apfel, will aber auch in der Gemeinschaft sein. Also muss er sich entscheiden, ob er die Eigenständigkeit aufgeben soll oder nicht. Am liebsten wäre er aber Eigenständig und der Gruppe. Wie kann das gehen)Fragezeichen=. Er weint. Dann begreift er, dass er auch Vorschläge einbringen kann und so trotzdem eigenständig bleiben kann. Er schlägt  Ausflüge in der Nähe vor, weil er weiß das die anderen nicht weit gehen wollen. Diese werden nach langen Beratungen angenommen.

Die Lehre der Geschichte ist, dass man auch in der Gemeinschaft eigenständig sein kann und das man gemeinsam nach Lösungen suchen kann.

Der Igel und der Regenwurm von Juliane Knotek

Der Igel lebt in einem Haus. Dort ist er sehr einsam. Eines Tages kommt ein Regenwurm. Sie sprechen miteinander. Der Igel wird krank und kommt ins Krankenhaus. Da bekommt er eine Spritze. Die Spritze tut ihm gut. Dann kommt er wieder nach Hause, doch der Regenwurm ist nicht mehr da. Der Igel sucht den Regenwurm, aber er findet ihn nicht. Der Igel weint und isst einen Apfel. Auch das Apfel essen macht ihn nicht glücklich. Vielleicht macht ihn Schlagobers (Sahne) glücklich. Das machte ihn glücklich und er tanzt. Aber er ist nur kurz glücklich. Jetzt geht er aus dem Haus hinaus und sucht den Regenwurm noch einmal und findet ihn. Warum hast mich verlassen, fragt er den Regenwurm. Du bist doch ins Spital eingeliefert worden, sagte der Regenwurm und ich habe geglaubt du kommst nicht wieder. Der Igel verzeiht dem Regenwurm und sie sind wieder glücklich. Die Lehre der Geschichte ist, man soll nie aufgeben.

Julia Knotek

Atelier 10 – Drawing Ten – Ausstellung demnächst

Atelier 10 Drawing Ten

DRAWING TEN

Eröffnung: 21. April // 19.00 Uhr
Dauer: 22. April – 2. September 2016

Das stilistische Potential und die technische Bandbreite der Zeichnung ist enorm. Das zeigten zuletzt eindrucksvoll die Ausstellung der Albertina 2015 sowie die jährliche Kunstmesse in Paris – beide unter dem Titel „Drawing Now“. Zudem vermitteln die meisten Zeichentechniken, die direkte Strichführung und die irreversible Linie, ein hohes Maß an Authentizität. .
Vor diesem Hintergrund hat die Galerie des ATELIER 10 Arbeiten von zehn ZeichnerInnen für diese Ausstellung ausgewählt. Zehn Positionen – divers, originär und unverhohlen.

Neben Werken von > Johannes GRAMMEL  > Peter KAPELLER  > Franza MAIER  > Andreas MAURER  > Herbert NEUHAUSER  und  > Michaela POLACEK  sind auch erstmals Arbeiten von  > Christos HAAS > Eve PATZAK  > August STAUDENMAYER und  > Leopold STROBL im ATELIER 10 vertreten.

http://www.atelier10.eu/

Atelier 10, Puchsbaumgasse 1c/5, A-1100 Wien

Warum mir eine „Festung Europa“ unsympathisch wäre

Ich mag keinen Populismus. Früher war nur die FPÖ „so“ eine Partei. Partei heißt übrigens „Teil“, übersetzt. „Ein feste Burg ist unser Gott“, dichtete einst Martin Luther (1483 – 1546), der große Reformator der damaligen katholischen Kirche, der sich für die Abschaffung des Ablasshandels einsetzte. Dafür, dass man zur Tilgung seiner Sünden Geld bezahlte.

Heutzutage werden Menschenrechte und Asylgesetze mit Füßen getreten. In Ö1 wurde unsere sogenannte „Festung Europa“, wie es Johanna Mikl-Leitner von der ÖVP bezeichnete, sogar mit der dunklen Vergangenheit Österreichs verglichen. Josef Ostermayer von der SPÖ würde das Wort „Festung“ nicht verwenden.

Angélique

„Warum Vögel schützen?“ von Claudia Regner

Bereiche, in jenen ich tätig wurde

Zur Person der Autorin

Schon von klein auf entwickelte ich eine große Liebe zu Tieren, aber Tierschutz nützt letztlich nicht nur den Tieren selbst, sondern auch uns Menschen, denn beispielsweise Vögel und Insekten tragen einen Großteil dazu bei, Nutzpflanzen zu bestäuben. In unserer Zeit der Überbevölkerung und Umweltverschmutzung verbrauchen landwirtschaftliche Anbaugebiete immer größer werdende Flächen, und engen den Lebensraum unserer Mitbewohner dieser Erde immer weiter ein. Parallel steigt der Pestizidverbrauch, was sich negativ auf die Qualität der Nahrung – sowohl für Tiere als auch Menschen – auswirkt, und die gängige Bewirtschaftungsform der Monokulturen trägt zur rasanten Reduktion der Artenvielfalt der Lebewesen dieser Erde bei.

Wir sind gefordert, unser vorherrschendes Wirtschaftssystem neu zu überdenken, jedoch können selbst einfache Maßnahmen des einzelnen wie das Setzen von Wildblumen in Wiesenstreifen die Attraktivität der Landschaft – in diesem Beispiel für Arten wie Vögel und Insekten – bedeutsam erhöhen. Weiterlesen