Die Weltschöpfung

Am Anfang, da war alles nur Leere; eine ungeteilte, ungeformte Masse, in dem das Sein erst entstehen mochte, aber noch nicht entstehen konnte. So verblieb es über viele Aeonen hin lang.

Und es begab sich nun, nach ungezählten Zeitaltern, das ein Geist, eine Wesenheit sich aus der Ur-Leere erhob und er sah das alles leer und ungeordnet war. Und er hielt es nicht für gut, wenn es so bliebe. Und der Geist schuf, in dem er die Drei Geheimen Wörter sprach, aus dem Nicht-Sein das Sein, aus seinen Gedanken entsprang Es. Und das Sein besaß noch keine Ordnung, noch klare Form. Stürme von Frost, Eis und Feuer tobten mit großer Gewalt über das lichtlose, düstre Sein. Und der Selbst-Erzeugte ließ hierauf seine Macht wirken.

Siehe da! die Urgewalten besänftigte der Selbst-Erzeugte mit weithin ausgestreckten Händen und sie zogen sich in den Norden und Süden zurück. Die Mitte bestand aus dem Großen Land und an den Rändern grenzte das kalte Urleere von Nún an die junge Welt. Der Selbst-Erzeugte sah nun, das sein Werk in Gefahr schwebte von der Urleere verschlungen zu werden.

Siehe da! der Selbst-Erzeugte ließ durch seine Macht die Erde am Äussersten Rande sich erheben; in der Mitte der Berge ließ der Selbst-Erzeugte einen Spalt offen. Hiemit sollte es gewährt bleiben, das die Welt auf dem Meer von Nún wie ein Schiff gleitet auf den Wellen, ohne darin zu versinken. Auf den schwarzen, eiskalten Bergen am Äussersten Rand ließ der Schöpfer zwei Wächter die Yum und Gothum heißen dahinter um vor den Wesen des Äussersten Dunkels vorhergewarnt zu sein. Und als der Selbst-Erzeugte also gearbeitet hatte, ließ er in der Mitte der Welt einen hohen Berg sich erheben, der bis weit in Wolken hineinragte. Dieser Berg trägt den Namen Mándhura, und er war heilig und die Säule der Welt. Als er dies vollbracht, da rief er aus den namenlosen Gefilden viele andere Geister zu sich, die ihm ähnlich waren, doch geringer an Erhabenheit waren als der Selbst-Erzeugte. Dies waren die ersten Götter, die über diese Welt wachen sollten, denn der Selbst-Erzeugte wandte sich andren Gebieten in der Großen Leere zu, denen er Sein und Leben bringen wollte. Auf dem Heiligen Berg Mándhura erbauten die Götter sich ihre erste Heimstatt, von woher sie das Spiel der Götter spielten und über Leben und Tod geboten.

Die Götter erschufen Sonne und Mond, die Gestirne und die Wolken und gaben der jungen Erde ihre erste Form so wie sie es sich vorstellten und wünschten. LIcht waren jene fernen, vergessnen Tage und die Götter wandelten leibhaftig in der Welt umher, ohne Verkleidung sondern so wie sie wirklich aussehen. Dieses Zeitalter wird hernach als das Goldene Zeitalter bekannt sein, denn Frieden herrschte in der Welt und das Leben der 10.000 Wesen freudig und unbeschwert, das Sterben war kein Grund zur Klage und Trauer.

 

Der Grundtext stammt aus dem Jahr 2014, wurde aber ein wenig überarbeitet.

Über die Wahl

Gott sei Dank: Alexander Van der Bellen ist der neue Präsident und nicht Norbert Hofer. Es wäre nicht auszumalen gewesen, was es bedeutet hätte, wenn Norbert Hofer das Rennen gemacht hätte. Vielleicht hätten wir wieder Sanktionen erteilt bekommen. Auf alle Fälle hätte Hofer nicht nach Israel reisen dürfen. Schade wäre es gewesen. Bin ich froh, dass Van der Bellen keinen HC Strache als Bundeskanzler angeloben würde. Damit haben wir schon die halbe Miete.

Übers Schreiben

DSC00689Als ich hierher kam (letztes Jahr im Spätherbst)
Ich liege auf der Couch (mit Stiefeln), was ich normalerweise nicht mache. Versuche mich auszuruhen, um in der Schreibwerkstatt im LOKal teilzunehmen. Ich bin total erschöpft. Wie gut kenne ich diesen Zustand, den Zustand des „Ich kann nicht mehr“. Ich döse, schnarche sogar und um 16:00 Uhr bin ich dann wirklich ausgeruht. Fein, jetzt kann ich fahren. Etwas zum Trinken muss ich noch mitnehmen, und los. In der U-Bahn versuche ich mich festzuhalten. Eine Frau spricht mich auf meine Handschuhe an. Sie sind von meiner Schwester und ganz dick, aus Fell. Ich erzähle ihr, dass ich vor zwei Tagen einen Lederhandschuh beim Hofer verloren habe.

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Heini, der Gartenzwerg – Ein Märchen für Kinder

DSC01105Es war einmal ein kleiner Gartenzwerg. Dieser Gartenzwerg namens hatte nur eine Gitarre. Mit der aber spielte er wunderschöne Lieder und sang dazu. Eines Tages beschloss er nur mit dieser Gitarre, einem Rucksack, einem Imbiss und seinen Ersparnissen in die Welt zu ziehen. Er erlebte dabei viele Abenteuer und musste sich auch vielen Gefahren ausliefern. Eine davon war die Begegnung mit einem Bär. Der war ausgebrochen aus einem Zoo und machte Heini unheimlich Angst. Der Bär sah Heini und lief ihm hinterher. Heini stolperte dabei über einen Stein und sah sich dem Bär ausgeliefert. Keine Chance, dachte der Gartenzwerg Heini. Im letzten Augenblick – der Bär näherte sich immer mehr – fiel Heini etwas ein, was den Bären vielleicht abhalten könnte sich auf ihn zu stürzen. Er nahm seinen Rucksack runter und suchte nach der Honigdose wo frischer Bienenhonig drinnen war. Da Bären Honig lieben war er also abgelenkt und Heini konnte flüchten. PUH, Glück gehabt Heini. Nun kam auch der Zoowärter der den abgängigen Bären schon suchte und brachte ihn wieder zurück in den Zoo. Nun ging alles gut aus und Heini konnte den Bären im Zoo bewundern.

Der Apfel von Juliane Knotek

In meiner Geschichte haben Äpfel Füße und Hände. Mit denen können sie zeichnen und auch etwas essen. Tobias der Apfel ist alleine und fühlt sich einsam. Er kullert den Abhang hinunter. Dort findet er andere Äpfel. Jetzt ist er in einer Gemeinschaft. Das ist schön. Die Äpfel beginnen zu wandern. Auch der Apfel kann gehen und mit wandern. Was die Gemeinschaft macht, macht der Apfel auch. Er ist nicht etwa ein Mitläufer, sondern ein eigenständiges Wesen. Die Äpfel machen einen Ausflug zu einem Schloss. Dort besichtigen sie die Waffenkammer, das Schlafzimmer und die Prunkräume. Tobias entfernt sich kurz von der Gruppe. Die anderen schimpfen mit ihm. Er entschuldigt sich und bleibt bei der Gruppe. Dabei ist er aber nicht richtig glücklich, weil er nicht so sein kann wie er ist. Er ist zwar ein eigenständiger Apfel, will aber auch in der Gemeinschaft sein. Also muss er sich entscheiden, ob er die Eigenständigkeit aufgeben soll oder nicht. Am liebsten wäre er aber Eigenständig und der Gruppe. Wie kann das gehen)Fragezeichen=. Er weint. Dann begreift er, dass er auch Vorschläge einbringen kann und so trotzdem eigenständig bleiben kann. Er schlägt  Ausflüge in der Nähe vor, weil er weiß das die anderen nicht weit gehen wollen. Diese werden nach langen Beratungen angenommen.

Die Lehre der Geschichte ist, dass man auch in der Gemeinschaft eigenständig sein kann und das man gemeinsam nach Lösungen suchen kann.

Der Igel und der Regenwurm von Juliane Knotek

Der Igel lebt in einem Haus. Dort ist er sehr einsam. Eines Tages kommt ein Regenwurm. Sie sprechen miteinander. Der Igel wird krank und kommt ins Krankenhaus. Da bekommt er eine Spritze. Die Spritze tut ihm gut. Dann kommt er wieder nach Hause, doch der Regenwurm ist nicht mehr da. Der Igel sucht den Regenwurm, aber er findet ihn nicht. Der Igel weint und isst einen Apfel. Auch das Apfel essen macht ihn nicht glücklich. Vielleicht macht ihn Schlagobers (Sahne) glücklich. Das machte ihn glücklich und er tanzt. Aber er ist nur kurz glücklich. Jetzt geht er aus dem Haus hinaus und sucht den Regenwurm noch einmal und findet ihn. Warum hast mich verlassen, fragt er den Regenwurm. Du bist doch ins Spital eingeliefert worden, sagte der Regenwurm und ich habe geglaubt du kommst nicht wieder. Der Igel verzeiht dem Regenwurm und sie sind wieder glücklich. Die Lehre der Geschichte ist, man soll nie aufgeben.

Julia Knotek

Warum mir eine „Festung Europa“ unsympathisch wäre

Ich mag keinen Populismus. Früher war nur die FPÖ „so“ eine Partei. Partei heißt übrigens „Teil“, übersetzt. „Ein feste Burg ist unser Gott“, dichtete einst Martin Luther (1483 – 1546), der große Reformator der damaligen katholischen Kirche, der sich für die Abschaffung des Ablasshandels einsetzte. Dafür, dass man zur Tilgung seiner Sünden Geld bezahlte.

Heutzutage werden Menschenrechte und Asylgesetze mit Füßen getreten. In Ö1 wurde unsere sogenannte „Festung Europa“, wie es Johanna Mikl-Leitner von der ÖVP bezeichnete, sogar mit der dunklen Vergangenheit Österreichs verglichen. Josef Ostermayer von der SPÖ würde das Wort „Festung“ nicht verwenden.

Angélique

Das Fokushimagericht von Bangerter Guido

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Das Fokushimagericht
(Kyoto Papierengel August Mond)

Nach Tsunamiwarnung lief eines aus, eines war defekt und es stehen noch mehr herum. Das Begräbnis in Japan – matahitsma hat stattgefunden. Überall Doktoren in Desinfizieranzügen und Geigerzähler. Japan erstrahlt. Das hält bestimmt bis in die neue Zeit. Es ist eben nicht alles Strahlensauber. Schönes Kyoto. Die japanischen Gentlemen bitten.

Bangerter Guido

Meine Liebe zur Musik

Ich mag Musik unglaublich gern. Ich kann ein wenig Gitarre. Wenn man ein Instrument beherrscht, ist es schon viel wert. Ich weiß viele können viel mehr. Ich weiß nicht, warum ich dabei kein Selbstbewusstsein habe. Ich kann nicht mit dem Finger schnippen und mich verändern. Ich habe mich auch verändert, habe weniger Angst als, als Kind. Aber ich gebe es zu, ich habe Panikattacken. (Auch wenn ich z.B. mit anderen Musikern gemeinsam spiele.) Ich habe oft, dass Gefühl, dass die Leute gegen mich sind. Meine Lieblingsbands sind Queen, Pink Floyd, Rammstein, Iron Maiden, U2, Jethro Full und Jon Bon Jovi.

Fortsetzungsgeschichte: Eldarions Bloq-Einleitung

Hallo, ich bin Eldarion, ein Halbelf und komme von einer anderen Welt, die der Erde sehr ähnlich ist, nur doppelt so groß und andere Bewohner. Zu den Hauptbewohnern gehören Menschen, Elfen, Vampire und viele andere Fantasy-Wesen. Die Welt in der ich lebe nennt sich Terra Xenos. Ich wohne in der Nähe vom Uchiha Viertel in der Hauptstadt von Süd-Tenpan (Land an Japan angelehnt) das primär von der Tenpanischen Mafia (Yakuzai) kontrolliert wird. Nord Tenpan ist nach wie vor ein Kaiserreich und legt viel Wert auf uralte Traditionen. Mehr Informationen über die Welt sind erstmal ohne Relevanz. Weiterlesen