Sensibel kompetent – zart besaitet und erfolgreich im Beruf

Marianne Skarics ist hochsensibel und beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Thematik. In Ihrem Buch „Sensibel kompetent“ schreibt sie: „Indikatoren für Hochsensibilität sind ein intensiveres Wahrnehmen von Geräuschen, Gerüchen, optischen Eindrücken, Druck, Hitze, Kälte, sowie Sinnzusammenhängen, Stimmungslagen, Querverbindungen u. ä. sowie eine tiefere Verarbeitung all dieser Eindrücke. All das geht einher mit der Neigung zur Überstimulation.“

Durch dieses Buch gewann ich eine neue Sicht auf meine psychotischen Erlebnisse. Weiterlesen

Nicht alles Schlucken – ein Beitrag von Birgit

Am  Donnerstag, den 11.2.2016 lud die LOK-KlientInnenvertretung zu einem Filmnachmittag in die Bürgerspitalgasse ein. Gezeigt wurden Teile des Films „Nicht alles schlucken“: ein Trialog zwischen Betroffenen, Angehörigen und Ärzten/Pflegern/Sozialarbeitern (kurz: Professionisten) zum Thema Psychose und Psychopharmaka.

Zunächst wurde die Wut und Aggression der Betroffenen von Betroffenen in einer akuten Psychose geschildert. Ein Umstand der Ärzte schnell zu ruhig stellenden Psychopharmaka greifen lässt. Weiterlesen

Buchtipp: Der Unsichtbare von H.G. Wells

HG. Wells – Der Unsichtbare (1897)

Mir gefällt die Art der Geschichte und wie sie beginnt. Ein Mann kommt in ein Hotel und ist vermummt. Alle sagen: „Was ist mit dem los, der ist sonderbar.“ Sie haben Angst vor ihm. Na ja, und dann finden sie heraus, dass er unsichtbar ist. Er ist ein Wissenschaftler, der sich mit einem Serum unsichtbar machte. Er hat kein Gegenmittel. Er ist auch oft unhöflich. Das trifft die Leute und sie finden sonderbar, dass er nie hinaus geht. Sie beobachten ihn und spionieren ihn aus. Sie mögen ihn nicht. Er flüchtet und versteckt sich in einem Geschäft. Er ist sehr einsam. Das Ende müssen sie aber selber lesen.

Buchtipp von Reinhard Kaufmann: Endlich Nichtraucher von Allen Carr

Allen Carr, Endlich Nichtraucher, Der einfache Weg mit dem Rauchen Schluss zu machen, Goldmannverlag, 1992
Wenn man dieses Buch gelesen hat, kann man sofort mit dem Rauchen aufhören und man hat auch keine Entzugserscheinungen. Mir hat das Buch auch geholfen. Allen Carr hat auch ein zweites Buch geschrieben. Titel, Endlich Wunschgewicht. Er nannte es auch den Easy way.

 

 

 

Mein Lieblingsbuch: Der Plan zur Abschaffung des Dunkels von Peter Høeg aus dem Jahre 1995

Ich habe es mit 20 gelesen. Man muss sich Anfangs „reinlesen“. Der Autor springt oft. Er philosophiert dabei über die Zeit. Jeder Mensch hat ein anderes Zeitgefühl. Für den einen 2 Minuten, für den anderen länger. Er schreibt dabei in Ichform. Ob es wirklich seine Lebensgeschichte ist, weiß ich nicht. Seine Art zu schreiben ist besonders. Die Person im Buch wechselte oft Heime und erlebte schlimme Zustände und Strenge. Über Freundschaft und Liebe schreibt er auf subtile Weise. Mir gefiel dieses Buch, weil ich eben auch ein Heimkind war.

Wie die anderen – ein Film über die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Tulln (von Constantin Wulff)

Ich habe mir den Film letzte Woche im Kino angeschaut. Es ist ein interessanter Film, der mich aber auch nachdenklich gemacht hat. Problematische Themen wie z.B. die Fixierung von Patient/innen wurden angesprochen. Man sah auch engagierte Mitarbeiter/innen die versuchten sich für ihre Klient/innen einzusetzen. Da keine Musik im Hintergrund zu hören war, wirkten die weißen Wände und die sterilen Räume teilweise sehr deprimierend (Ich persönlich bin ja der Meinung, dass man Krankenhäuser bzw. Psychiatrien ruhig schöner gestalten könnte.) Ein schwieriges Thema ist natürlich auch, dass vielleicht einem der Jugendlichen in einigen Jahren (z.B. bei einer Jobsuche) die Teilnahme am Film dann doch unangenehm sein könnte. Wobei sich die Filmemacher über die Privatsphärenproblematik auch Gedanken machten und dies gleich am Anfang des Films darlegten.

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Hier findet ihr noch die Beschreibung des Films (von der offiziellen Homepage) und einen Link zu einer Kritik aus dem Standard: Weiterlesen