ADONIS, irgendeine Stimme… von Monika Mikus

Wie ich, auch ohne Matura und Studium, eine ganz besondere Auszeichnung durch das Hören einer unsichtbaren Stimme erhielt.
Die Erste Österreichische Boulevardzeitung „AUGUSTIN“ kündigte im April 2009 zwei Beiträge besonders an: Unter Jesus bettelte auch entdeckte ich den mich auszeichnenden Hinweis Die Stimmenhörerin – Wiener Original mit Warnweste. Ich erlebte damals bereits seit 27 Jahren dieses Phänomen und war tief berührt, denn für mich verband sich meine Achtung für den Menschen Jesus mit meiner Liebe zu Wien! Als Flüchtlingskind war ich 1948 mit sechs Jahren aus dem russisch besetzten Teil Deutschlands nach Wien gekommen, und von Jesus Christus hatte ich dann das erste Mal in einer Klosterschule gehört. Er soll ebenfalls mystische Erfahrungen gehabt und Stimmen gehört haben, die andere Menschen nicht hören können. Sein liebevolles Handeln und seine Lehren versuche ich, obwohl ich nicht mehr kirchlich gebunden bin, als Christin, so gut ich es vermag, in meinem Alltag zu verwirklichen. Weiterlesen

Teilnahme am Streetlife-Festival

Heuer fand zum 2. Mal das Streetlife Festival in der Babenberger Straße statt und meine Freundin Lintschi organisierte wieder ihren Freundes- und Bekanntenkreis für’s Einstricken. Ich nenne es: „Sich Einbringen in den öffentlichen Raum“ und hab’ deshalb auch Verkehrszeichen und Ähnliches eingestrickt. Ich muss zugeben, meine Beiträge sind nicht so kreativ und eher klein im Vergleich zu denen von anderen Frauen (Männer hab’ ich beim Anbringen am Freitag Nachmittag nicht gesehen), aber es hat Spaß gemacht..
Hier der Link zur Homepage_ http://www.streetlife-festival.at/ . Die Facebook –Seite heißt Streetlife Festival 2015

 

Anamnese

In Unterkärnten aufgewachsen, normale Kindheit bis zum 10. Lebensjahr. In dieser Zeit begann mein Vater gewalttätig zu werden. Er schlug nicht nur mich sondern auch meine älteste Schwester und meinen Bruder in seiner Adoleszenz. Schlechte Schulleistungen wurden bestraft. Ich genügte meinem Vater nicht. Zusätzlich wurde ich in der Schule gemobbt – schon meine X-Beine genügten um anders zu sein. Mein Bruder war ein großes Vorbild für mich, seinen Musikgeschmack teile ich noch heute. Er ist nicht mehr da, weil er sich vor drei Jahren das Leben nahm. Mit dreiundzwanzig wurde bei mir eine schizoaffektive Psychose attestiert. Seitdem nehme ich regelmäßig Psychopharmaka ein. Ich konsumiere regelmäßig Cannabis (weil ich es nicht nur als Rauschmittel sondern als Medikament sehe) und Alkohol. In einer Psychotherapiestunde hatte ich ein Gespräch mit meiner Therapeutin über den Ausbruch meiner Psychose, das ich auch ohne Drogenmissbrauch, psychotisch geworden wäre. Therapie hat mir bis jetzt immer gut getan.

Im Moment habe ich keine Probleme mit meinen Restbeständen meiner Psychose. Ich lernte mit der Zeit viele Dinge lockerer zu sehen und mich selbst nicht so wichtig zu nehmen weil man nicht alles wissen kann. Bezüglich der Sucht hatte ich mehrere Entzüge. Einmal wurde ich mit Medikamenten vollgestopft ein anderes Mal versuchte man mir mithilfe von Benzodiazepine zu helfen. Dort gab es eine kontrollierte Vergabe der Medikamente was ich gut fand. Man sollte Benzodiazepine nur kontrolliert vergeben.

Eigentlich möchte ich Horst nicht mehr missen

von Christian Derflinger

Ich lebte eigentlich ein ganz normales Leben als Techniker im Bereich der Forschung an der Technischen Universität in Graz, ich hatte ein gut funktionierendes soziales Umfeld, also einige gute Freunde und auch viele gute Bekannte und unter anderem ein für mich besonders schönes Hobby, das zugleich auch meine Leidenschaft war: Ich arbeitete auch als Statist in der Grazer Oper. Das war zwar alles mit einem gewissen Stress verbunden, aber ich habe mich immer wohlgefühlt und es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass ich bald an paranoider Schizophrenie erkranken würde.

Der erste Kontakt
Es fällt mir relativ schwer, über den ersten Kontakt mit „meiner Stimme“ zu sprechen, ohne auch vom psychotischen Erleben (bzw. von den schizophrenen Schüben) zu erzählen, das mit seinem Auftauchen verbunden war.
Der „Horst“, wie ich ihn nenne – es handelt sich bei mir um eine männliche Stimme –, tauchte zum ersten Mal am 15. Dezember 2007, etwa um 10.00 Uhr in meinem Kopf auf. Ich weiß die Uhrzeit deshalb so genau, weil ich dachte, das Radio hätte sich automatisch eingeschaltet. Dem war aber nicht so. (Horst heißt er erst, nachdem ihn eine gute Freundin – Jahre nach seinem Auftreten – mal so nannte und ich diesen Namen einfach übernahm, weil er mir gefiel. Horst hat Weiterlesen