Kosmos

Sehr weit weg, für immer fort…ich wünscht ich wär‘ an einem anderen Ort .                     Mit Dir durch’s Weltall möcht‘ ich fliegen, um am Ende  doch zu kriegen,                          was nur Dir und mir gehört. –  vielleicht einen Planeten oder Stern,                                     oh ja gewiss, den hätt‘ ich gern. Wo es keine Menschen gibt, nur Du, nur ich die Weite sieht. – einfach nur schweben, dabei Dir meine Hände geben….                                          Deine Sicherheit,  die möcht‘ ich spüren, ganz ganz zart wir uns berühren.

Wir stellen uns niemals die Frage  – Warum oder (hat) ergiebt das Sinn, denn unsere Liebe, die trug uns dorthin…

Sehr weit weg an einen anderen Ort,  endlich sind wir zwei, für immer dort.

Nina-Simone Gasser  alias Ninifay

The River

In the rivers flood running fast,

a shape came floating past,

from where I stood, staring

with curiosity. As I went nearer

the amorphous thing I beheld

and mad I went; screaming in horror.

For the shape was neither dead nor

alive, bloated and distended

and rotten it floated on nigh.

Then the horrid, half-decayed

form reanimated as I stood there

prostrate, unable to move or to

lift a limb. A stench welled up,

as of a thousend charnel pits

and sepulchres, strangling the grass

and the flowers, befouling them.

The thing reared up slowly and shuffling,

menacing it made some steps

where I stood, certain sounds it uttered,

words full of repulsiveness and wickedness.

The shape then raised a fetid paw, plunging

half-blind forward, where I cowered in frantic fear,

transfixed by some malevolent will.

My mind went dark and numb, as the thing drew closer

and closer. As I at last regained my senses,

there lingered still that loathsome, foul

odour, that no clean air could vanquish.

Blindly and delirious and half-mad I stumpled

over that befouled river-bank until I could

smell the wholesome air, whilst my head

still swirled and reeled from the minds ordeal.

Thereafter I dared not

to go back, where the grass

and flowers where dead shriveled

as by some vile sorcery.

Heimat – ein Beitrag von Birgit

Ich bin Deutsche aus Hessen, aus der Nähe von Frankfurt/M stammend.

Seit ca. 20 Jahren lebe ich in Österreich, Wien, meiner Wahlheimat. Die österreichische Kultur ist für mich eine Bereicherung. Inzwischen habe ich einige österreichische Wörter angenommen, was mich für meine deutschen Verwandte und Freunde mehr zur Österreicherin macht; während ich für Österreicher wegen meines strengen deutschen Akzents eindeutig Deutsche bin.

Gehöre ich denn jetzt nirgends mehr dazu?

Zugegeben bei Sportwettbewerben schlägt mein Herz noch deutsch. Auch höre ich mit Interesse die deutschen Nachrichten. Jedoch, weil das mein Leben weit mehr betrifft, stehen für mich die österreichischen Nachrichten im Vordergrund.

Oft sehe ich mich auch als EU-Bürgerin, um so meiner inneren Zerrissenheit zu entgehen.

Auch die Bezeichnung Weltbürgerin gefällt mir gut.

DLRG – ein Bericht von Birgit

Da ich so zurückdenke an meine Jugend, würde ich gerne vom DLRG erzählen. DLRG steht für Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft und ist eine Wasserrettung. Die meisten deutschen Bademeister haben ihre Schwimmausbildung beim DLRG gemacht.

So suchte auch ich, als ich in die Oberstufe ging, nach einem sinnvollen Engagement. Ich entschied mich Sport und Engagement zu verbinden und machte meine Schwimmausbildung beim DLRG. Wir trafen uns jeden Montagabend im Hallenbad und schwammen, tauchten und sprangen. Auch Kleiderschwimmen, gegenseitiges Abschleppen und retten sowie nach Ringen tauchen war dabei. Natürlich mussten wir auch den Erste Hilfe Schein absolvieren. Ich brachte es immerhin bis zum Silbernen Rettungsschwimmerschein. Der Goldene war mir zu schwer. Dazu hätte 50 m Tauchen gehört, was ich nicht schaffte.

Im Sommer, wenn dann das Bad so richtig schön voll war, ließ ich mich zur Beckenwache einteilen. Am Anfang war ich zugegeben recht streng, aber später wurde ich dann auch gelassener.

Herbst – ein Gedicht von Birgit

Von den Wäldern steigt der Nebel empor
Die Blätter der Bäume leuchten im Sonnenlicht Gold, Kupfer und Rot
Kindheitserinnerungen vom Nebel erwachen
Abgeschiedene Wanderungen mit unserem Hund Marko
Einsam am Schneefeld ging ich fast verloren
Ich empfand das als Abenteuer
Ich liebte den Nebel
Im Gegensatz zu meiner Mutter, die Rheuma hatte
Ihr fuhr die Feuchtigkeit in die Glieder
Heute schaue ich noch gerne in die milchig-graue Suppe
Träume von damals

Von Hrúnting, dem Schwert der Könige von Héorhtor

Von dem Schwert Hrúnting

„Das Schwert Hrúnting ist das Handwerk von Weórr dem Bergbewohner, Sohn des Mimingr.
Jener fertigte ebenso das Schwert namens Naeglríngr und das Schild Rúnbôra, auch half er, wie anders erzählt, bei der Erschaffung der Vier Heiligtümer der Unsterblichen mit. Was es mit diesen genauer auf sich hat, das haben andre, besser hierin bewandert als ich, eindringlicher erzählt.
Hrúnting und Rúnbôra sind jene Waffen, die Béow Scathas-Töter, anwandte um ebenjenes Untier zu bezwingen.
Als Béow verstarb, hochbetagt und viel geehrt, ging es an Béow´s Neffen, Beorn über, über Beorn ging es dann, durch seine Söhne und Enkelsöhne und Nachfahren, über in die Hände von König Aethelwolc II, dem König von Héorthor und hernach an seinen Sohn König Háerecg I, der es dann seinem Sohne weitervererbte.
Rúnbôra erbte Brónd, das jüngste Kind von Scéaf, dem Sohne von Scyld, der es dann seinem Sohn, Brécca genannt, vermachte. All seine Nachkommen, die Bréccingas besitzen dieses Schild nun als Erbstück und auch Hauswappen.
Naeglringr erwarb sich Brónds zweiter Sohn, Brónding genannt, durch den
es an seine Nachkommen, das Geschlecht der Bróndingas weitergegeben ward.“

Aus den Schriften von Hadór, Sohn von Gáming dem Hofchronisten von König Hálga II, dem Urenkel des Königs Háerecg I