Wasser des Lebens!

Wie finde ich mich selbst?

Ich gehe auf die Suche.Suche meine stärken, erkenne meine Schwächen, liebe meine Interessen, hasse dabei meine Ungeduld und gebe trotzdem nicht auf. Da ich aber keine Maschine bin, brauche ich wie eine Pflanze ständig Wasser. Was ist Wasser? Wasser erfrischt mich. Wasser löscht meinen Durst.Was erfrischt mich? Menschen die mich verstehen und mit denen ich Spaß haben kann. Was löscht meinen Durst? Schlicht und einfach „Liebe ohne Bedingungen“. Doch da jeder Mensch zu ca. 70 % aus Wasser besteht, dem Wasser das mich erfrischt und meinen Durst löscht, finde ich mich selbst wenn ich akzeptiere wer ich bin. Ich die Erwachsene Frau die Ihr schutzloses, verängstigtes Mädchen liebt, tröstet und beschützt. Ich bin meine beste Freundin die mich versteht und mir immer zuhört!

Selbstfindung

Ich wollte schon mit 15 Jahren, in der Oberstufe, über Selbstfindung reden, weil ich im heiligen Land Tirol in der Schule und im Internat war. Doch da es in Osttirol so viele Sekten gibt, war das Thema bei den sog. Einkehrtagen, bei denen man mit einem katholischen Priester über ein Thema redet, Sekten.

Ich nehme an, fast alle Leute finden sich selbst in der Pubertät. Zu diesem Zeitpunkt kommt man drauf, wer man ist und stellt sich sein Leben in Zukunft vor.

Ich hatte in meinem Leben einen tiefen „Knick“, nämlich am 16. September 2008. Heuer werden es zehn Jahre. Davor fliegen wir wahrscheinlich auf Urlaub, so wie letztes Jahr, mein Freund und ich. Ich werde wahrscheinlich wieder heulend in der Badewanne liegen und meinem Freund rufen, er soll mich trösten. Dann wird er wieder erzählen, dass er als Kind am Holzscheit knien musste. Das Trösten können nur drei Leute in meinem Leben: meine Mutter, meine Schwester und mein Freund.

Endlich habe ich akzeptiert, was geschehen ist und ich es nicht mehr rückgängig machen kann. Lange hat es gedauert, ungefähr acht Jahre. Wie heißt es bei mir zuhause so schön? Das Leben geht weiter. In meinem „zweiten“ Leben kommt es jetzt darauf an, Kontakte zu Menschen zu finden und mich natürlich nicht ausnützen zu lassen. Ebenso lege ich großen Wert auf meine körperliche Ertüchtigung (aber leider erst seit ungefähr einem Jahr), damit meine Muskeln wieder stärker werden. Der Grad zwischen dem Normalzustand und der Erschöpfung ist extrem schmal, denn sobald ich übertreibe oder zu ehrgeizig bin, bekomme ich die Rechnung präsentiert, indem ich Migräne bekomme. Gott sei Dank bin ich bin ich seit Ende September gut behandelt und habe nicht mehr so viele und nicht mehr so starke Attacken wie in der Vergangenheit. Ebenso bin ich in einer Kopfschmerzselbsthilfegruppe.

„Angélique“

Nebenwirkungen von Psychopharmaka

Ich nahm 6 Jahre lang Depakine chrono retard. Deswegen konnte ich meinen damaligen Beruf nicht ausüben. Er hieß „Einzelhandelskauffrau“ im Lebensmitteleinzelhandel. Ich zitterte stark mit den Händen, sodass ich nur für Hilfsarbeiten wie Geschirr waschen (das Geschäft war ein Delikatessenladen), Hühner grillen und ausnehmen, nachteilen, zusammenkehren und jeden Tag Boden aufwischen, manchmal sogar schrubben, zu gebrauchen war. Einmal bekam ich vom Seniorchef sogar € 2,00 Schmutzzulage, weil ich im zentimeterhohen Staub wischen musste (es war eine Tiefkühltruhe am Balkon – also im Freien).

Leider durfte ich nicht die Kunden bedienen und lernte das Verkaufen nicht, was ein Lehrling aber sehr wohl lernen sollte. Nicht so bei mir. Jedes Mal, wenn ich meinen Chef fragte, wann ich endlich bedienen dürfe, bekam ich als Antwort: Du bist zu wenig professionell genug. Deshalb wechselte ich meinen Beruf nach Abschluss der Einzelhandelskauffrau und wurde Bürokauffrau, was mir mehr lag. Ich schrieb 650 Befunde im Zuge eines Praktikums innerhalb von 3 Monaten und bekam deshalb eine Stelle in einem Institut in einem Krankenhaus.

5 Jahre später

Am Ende der Einnahme des Medikaments Depakine chrono retard, ist übrigens eine Phasenprophylaxe, wirkt also gegen Manien und Depressionen, bekam ich eine sogenannte Pankreatitis, das ist eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, sehr schmerzhaft. Zu der Zeit lag ich gerade im Spital und meine Ärztin wusste sofort Bescheid, was ich habe und setzte das Medikament sofort ab. War ich froh! Endlich kein Zittern mehr nach 6 Jahren Einnahme dieses Medikaments. Ich habe von Natur aus eine sehr ruhige Hand. Ich sagte zwar öfter meinem Psychiater, dass ich so zittere (vom Depakine), aber er verschrieb nur noch ein Medikament gegen Zittern. Das war für mich keine Lösung, weil ich von diesem Anti-Zitter-Medikament unendlich müde wurde, musste ich doch arbeiten gehen.

10 Jahre vorher

Von einem anderen Medikament, genannt Leponex, bekam ich eine Anämie, das ist eine Blutarmut. Wenn man zu wenig rote Blutkörperchen  besitzt. Mein damaliger Hausarzt hat es mir die ganze Zeit verschwiegen, doch als ich nach einem Kreislaufkollaps in der Intensivstation eines Krankenhauses gelandet bin, ist dies (Anämie unter Leponex) diagnostiziert. Deshalb musste dieses Medikament natürlich abgesetzt werden und ich nahm 10 Jahre lang Zyprexa.

1996

Im Krankenhaus bekam ich vor dem Medikament Leponex Haldol, was ich überhaupt nicht vertragen habe. Ich bekam einen steifen Hals, einen Gang Händen so stark, dass ich nicht fähig war, eine Semmel durchzuschneiden. Deshalb setzte meine Ärztin Haldol ab und ich bekam, wie gesagt, Leponex.

Von dem Medikament Haldol las ich einmal in einem Buch namens „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ von Oliver Sacks.

„Angélique“

 

Das Land von Khêm

  1.  Das Land von Khem ist gehüllt in viele Geheimnisse und Legenden. Eine weit ausgebreitete Wüste ist das ausgeprägteste Merkmal dieses Landes; über das Inland gibt es nur wenige sichere Berichte von Reisenden. Wir haben das Meiste an unserem Wissen über die Gebräuche und der Geschichte dieses alten Landes in den Küstenstädten erfahren, dort wo viel mehr Menschen leben als im heißesten, innersten Teil der Großen Wüste ohne Wiederkehr.
  2. An den Bänken des Flusses Nár-Tawil  liegt die Hauptstadt von Khem, Jadhra die Goldene geheißen. Ihr Glanz und ihre Pracht wird einzig von Sarras überstrahlt; große Tempelanlagen und himmelhohe, aus weißem Stein gehauene Grabmäler, viel feiner beschmückt und gefertigt als unsere eigenen Dolmein [Grabhügel], in denen wir Fürsten niederlegen zur ewigen Ruhe. Groß sind die Märkte der Stadt, Händler aus den fernsten Ecken der Welt kommen hierher um die sonderlichsten, uns bis dahin unbekannte Güter feil zubieten. Groß und prächtig sind auch die Gärten und Höfe,wo es auch in der ärgsten Hitze kühl und frisch bleibt, viele Bäume und Blumen, graziös und wunderbar anzusehen, gedeihen darin, bunt-gefärbte Vögel singen wundersame Lieder und fliegen in vielen schillernder Farben durch die Gärten, das es eine Freude ist, jenen hiebei zuzusehen.
  3. Von den ferngereisten Händlern vernahmen wir vielerlei sonderbare, kaum glaubhafte Geschichten und Erzählungen. unter anderem von Magiern, die in einem fernen Land im Osten hausen, wo sie geheime Riten durchführen und von den unsterblichen Hexenmeistern, die in einem Land noch weiter entfernt hausen, wo sie Daemonen und andre dunkle Kreaturen aus der Äußeren Leere beschwören um sie zu unterwerfen um ihre niederträchtigen Begierden zu erfüllen. So sind die Gerüchte, denen es nicht wert ist, genauer nachzugehen, denn mit Sicherheit haben sie nur wenig Wahres zum Inhalt.“

Aus einem Erlebnisbericht, den Semias und Uscias verfassten, als sie ihre große, ausgedehnte Reise durch die damals bekannte Welt vollbrachten.

 

P.S Ein neuer Einblick in die Fantasiewelt, an welcher ich arbeite. Der Stil ist bewusst von mir gewählt um einen speziellen Effekt zu erzielen.

Bericht von Anonym

Wir hatten das Jahr 1994. Ich war gerade von der Firma entlassen worden, weil sie in Konkurs gegangen ist.

Ich hatte nicht das Gefühl, dass es mir schlecht geht.

Mitte Dezember, ungefähr zwei Wochen, nachdem ich entlassen worden bin, war ich alleine auf der Herzambulanz von 9-13 Uhr – was mir sehr lange vorkam. Von 9-10:45 wurde ich untersucht. Danach musste ich mindestens zwei Stunden auf dem Sessel sitzen und warten. Ich hatte schon gedacht, die Ärzte hätten mich vergessen.

Das erste Mal spürte ich sowas, wie eine Spannung. So gegen 12:30 wollte ich vom Sessel aufstehen und gehen. Doch die Spannung war so groß, dass ich nicht aufkam.

Nach 13 Uhr setzte sich der Leiter der Herzambulanz neben mich und sagte, ich bräuchte dringend eine Operation. Dass  es was sehr Ernstes sei und bald passieren müsse. Viel mehr hatte ich nicht mehr mitbekommen, da ich geistig bereits weggetreten war, Ich glaube, er hatte das mitbekommen. Wie ferngesteuert bin ich nach Hause gegangen. Weiterlesen