Erfahrung mit Angst!

Ich bin seid meiner Kindheit in psychiatrischer  Behandlung und habe viele  verschiedene Erfahrungen gemacht-darunter auch viele Ängste durchgemacht.

Ich muß dazu sagen,daß Angst verschieden sein kann,vor allem habe ich die Angst vor der Angst am Schlimmsten erlebt-meistens war diese Angst vor der Ungewissheit,was passiert mit mir,diese Angst verspürte ich meistens, wenn ich in diePsychiatrie eingeliefert wurde,und sie war so schlimm,daß ich mich wahnsinnig dagegen gewehrt habe.

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Interview mit einem Klient/iinnenvertreter des Vereins Lok

Die Klient/innenvertretung von Lok wird von Klient/innen des Vereins Lok geleitet.

Seit wann gibt es die KlientInnenvertretung?

Er wurde im Mai 2007 gegründet. Eine Kollegin hatte die Idee. Sie führte dann ein Erstgespräch mit der Geschäftsführung. Bei diesem war ich noch nicht dabei. Aber kurz darauf, bei der Umsetzung der Idee, war ich schon Teil des Teams.

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ADONIS, irgendeine Stimme… von Monika Mikus

Wie ich, auch ohne Matura und Studium, eine ganz besondere Auszeichnung durch das Hören einer unsichtbaren Stimme erhielt.
Die Erste Österreichische Boulevardzeitung „AUGUSTIN“ kündigte im April 2009 zwei Beiträge besonders an: Unter Jesus bettelte auch entdeckte ich den mich auszeichnenden Hinweis Die Stimmenhörerin – Wiener Original mit Warnweste. Ich erlebte damals bereits seit 27 Jahren dieses Phänomen und war tief berührt, denn für mich verband sich meine Achtung für den Menschen Jesus mit meiner Liebe zu Wien! Als Flüchtlingskind war ich 1948 mit sechs Jahren aus dem russisch besetzten Teil Deutschlands nach Wien gekommen, und von Jesus Christus hatte ich dann das erste Mal in einer Klosterschule gehört. Er soll ebenfalls mystische Erfahrungen gehabt und Stimmen gehört haben, die andere Menschen nicht hören können. Sein liebevolles Handeln und seine Lehren versuche ich, obwohl ich nicht mehr kirchlich gebunden bin, als Christin, so gut ich es vermag, in meinem Alltag zu verwirklichen. Weiterlesen

Teilnahme am Streetlife-Festival

Heuer fand zum 2. Mal das Streetlife Festival in der Babenberger Straße statt und meine Freundin Lintschi organisierte wieder ihren Freundes- und Bekanntenkreis für’s Einstricken. Ich nenne es: „Sich Einbringen in den öffentlichen Raum“ und hab’ deshalb auch Verkehrszeichen und Ähnliches eingestrickt. Ich muss zugeben, meine Beiträge sind nicht so kreativ und eher klein im Vergleich zu denen von anderen Frauen (Männer hab’ ich beim Anbringen am Freitag Nachmittag nicht gesehen), aber es hat Spaß gemacht..
Hier der Link zur Homepage_ http://www.streetlife-festival.at/ . Die Facebook –Seite heißt Streetlife Festival 2015

 

Eigentlich möchte ich Horst nicht mehr missen

von Christian Derflinger

Ich lebte eigentlich ein ganz normales Leben als Techniker im Bereich der Forschung an der Technischen Universität in Graz, ich hatte ein gut funktionierendes soziales Umfeld, also einige gute Freunde und auch viele gute Bekannte und unter anderem ein für mich besonders schönes Hobby, das zugleich auch meine Leidenschaft war: Ich arbeitete auch als Statist in der Grazer Oper. Das war zwar alles mit einem gewissen Stress verbunden, aber ich habe mich immer wohlgefühlt und es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass ich bald an paranoider Schizophrenie erkranken würde.

Der erste Kontakt
Es fällt mir relativ schwer, über den ersten Kontakt mit „meiner Stimme“ zu sprechen, ohne auch vom psychotischen Erleben (bzw. von den schizophrenen Schüben) zu erzählen, das mit seinem Auftauchen verbunden war.
Der „Horst“, wie ich ihn nenne – es handelt sich bei mir um eine männliche Stimme –, tauchte zum ersten Mal am 15. Dezember 2007, etwa um 10.00 Uhr in meinem Kopf auf. Ich weiß die Uhrzeit deshalb so genau, weil ich dachte, das Radio hätte sich automatisch eingeschaltet. Dem war aber nicht so. (Horst heißt er erst, nachdem ihn eine gute Freundin – Jahre nach seinem Auftreten – mal so nannte und ich diesen Namen einfach übernahm, weil er mir gefiel. Horst hat Weiterlesen

STIMMEN hören zwischen SCHULD und WÜRDE von Monika Mikus

Was war in meinem Leben schief gegangen, als ich am 9. April 1999 plötzlich eine Vorladung zum Bezirksgericht zugestellt bekam?
Welcher Tat beschuldigte man mich?
Ich fühlte mich, abgesehen von einer Meinungsverschiedenheit mit meinen beiden Söhnen über einen
Großeinkauf in einem Papiergeschäft, froh und glücklich. Meine Lebenssituation war für einen Neuanfang nach den düsteren Monaten meiner Krebstherapie geradezu perfekt! Nur die Vorladung in meiner Hand
bewies mir schwarz auf weiß: „Irgendetwas stimmt hier nicht!“

Warum sollte ich mich für meinen „himmlischen“ Einkauf rechtfertigen? Er war zwar „höllisch“ hoch gewesen, aber ich hatte keine Schulden gemacht! Und die drei Sätze, die ich an diesem eigenartigen 1. April wahrgenommen hatte, kamen mir erst wieder in den Sinn, als ich ADONIS, ihren unsichtbaren „Flüsterer“, im Mai kennen lernte. Weiterlesen