DLRG – ein Bericht von Birgit

Da ich so zurückdenke an meine Jugend, würde ich gerne vom DLRG erzählen. DLRG steht für Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft und ist eine Wasserrettung. Die meisten deutschen Bademeister haben ihre Schwimmausbildung beim DLRG gemacht.

So suchte auch ich, als ich in die Oberstufe ging, nach einem sinnvollen Engagement. Ich entschied mich Sport und Engagement zu verbinden und machte meine Schwimmausbildung beim DLRG. Wir trafen uns jeden Montagabend im Hallenbad und schwammen, tauchten und sprangen. Auch Kleiderschwimmen, gegenseitiges Abschleppen und retten sowie nach Ringen tauchen war dabei. Natürlich mussten wir auch den Erste Hilfe Schein absolvieren. Ich brachte es immerhin bis zum Silbernen Rettungsschwimmerschein. Der Goldene war mir zu schwer. Dazu hätte 50 m Tauchen gehört, was ich nicht schaffte.

Im Sommer, wenn dann das Bad so richtig schön voll war, ließ ich mich zur Beckenwache einteilen. Am Anfang war ich zugegeben recht streng, aber später wurde ich dann auch gelassener.

Herbst – ein Gedicht von Birgit

Von den Wäldern steigt der Nebel empor
Die Blätter der Bäume leuchten im Sonnenlicht Gold, Kupfer und Rot
Kindheitserinnerungen vom Nebel erwachen
Abgeschiedene Wanderungen mit unserem Hund Marko
Einsam am Schneefeld ging ich fast verloren
Ich empfand das als Abenteuer
Ich liebte den Nebel
Im Gegensatz zu meiner Mutter, die Rheuma hatte
Ihr fuhr die Feuchtigkeit in die Glieder
Heute schaue ich noch gerne in die milchig-graue Suppe
Träume von damals

Von Hrúnting, dem Schwert der Könige von Héorhtor

Von dem Schwert Hrúnting

„Das Schwert Hrúnting ist das Handwerk von Weórr dem Bergbewohner, Sohn des Mimingr.
Jener fertigte ebenso das Schwert namens Naeglríngr und das Schild Rúnbôra, auch half er, wie anders erzählt, bei der Erschaffung der Vier Heiligtümer der Unsterblichen mit. Was es mit diesen genauer auf sich hat, das haben andre, besser hierin bewandert als ich, eindringlicher erzählt.
Hrúnting und Rúnbôra sind jene Waffen, die Béow Scathas-Töter, anwandte um ebenjenes Untier zu bezwingen.
Als Béow verstarb, hochbetagt und viel geehrt, ging es an Béow´s Neffen, Beorn über, über Beorn ging es dann, durch seine Söhne und Enkelsöhne und Nachfahren, über in die Hände von König Aethelwolc II, dem König von Héorthor und hernach an seinen Sohn König Háerecg I, der es dann seinem Sohne weitervererbte.
Rúnbôra erbte Brónd, das jüngste Kind von Scéaf, dem Sohne von Scyld, der es dann seinem Sohn, Brécca genannt, vermachte. All seine Nachkommen, die Bréccingas besitzen dieses Schild nun als Erbstück und auch Hauswappen.
Naeglringr erwarb sich Brónds zweiter Sohn, Brónding genannt, durch den
es an seine Nachkommen, das Geschlecht der Bróndingas weitergegeben ward.“

Aus den Schriften von Hadór, Sohn von Gáming dem Hofchronisten von König Hálga II, dem Urenkel des Königs Háerecg I

Wenn die Seele leidet… © Eva Brigitta Gebetsroither Bakk. Komm.

…dann leiden alle Sinne mit
Wenn die Seele leidet
Dann braucht mein Herz
Ein wenig Kit
wenn die Seele leidet
dann leide nicht nur ich
wenn die Seele leidet
frag ich oft: „Liebst du mich eigentlich?“
wenn die Seele leidet
dann brauche ich Menschen um mich herum
die aufhören mich zu fragen: „Warum?“
wenn die Seele leidet dann braucht man Helferlein
das können Familie, Freunde, Psychiater oder Psychologen sein
Wichtig ist, dass das Netz ein Stabiles ist
Und man nicht auf sich vergisst
Wenn man sich dann um Hilfe bemüht
Und sich nicht alleine abmüht
Dann kann es einem immer besser gehen
Dann findet man auch Leute, die einen verstehen
Man muss nicht eines jeden Rucksack tragen
Man darf auch sich selbst manchmal fragen
„Was brauch ich jetzt, was tut mir gut und was macht mir jetzt gerade Mut?“
Dann plan ich meine Pausen ein, mach mal Urlaub von daheim
Triff mich mit Menschen die mir Gutes wollen,
geh nach draußen in den Garten mit den Hunden umhertollen
geh spazieren oder sieh mir eine Blume an, ich schreib es auf und glaub daran
dass sich wieder etwas ändern kann,
drum wünsch ich dir guten Mut
ich hoffe, dir geht es bald wieder gut!

http://www.eva-gebetsroither.at

„Die Jugend von heute“ – ein Beitrag von Birgit

Wir Erwachsenen verurteilen allzu leicht die sog. Jugend von heute.

Mit ihren Freitagsdemonstrationen hat unsere Jugend aufgezeigt, dass sie durchaus Ideale hat, für die sie sich einsetzen, wie den Klimaschutz.

Dabei geht es um unsere Zukunft und die unserer Kinder hier auf Erden. Ist doch die globale Erderwärmung schon spürbar: wie z.B. im Schmelzen von Gletschern und Polen, in zunehmenden Unwettern, im Verschieben der Klimazonen….

Die Jugend will uns alle aufrütteln, den Klimaschutz zu unserem Thema zu machen und spricht v.a. die Politiker und Mächtigen an zu handeln.

An dem Einzelnen ist es zu tun, was man im Kleinen tun kann, wie das Benützen der öffentlichen Verkehrsmittel oder von Fahrrädern, das Essen von weniger Fleisch, Energie zu sparen usw.

Morbide Gedanken – R.J. Stonewaiter

Lichtdurchflutete Gesichter unter gefächerten Lampen

Grün Weiße Wände

Schreiende Hände

Geistesgegenwärtige Augenblicke

Schweigend aufs Papier gerichtet

Fragende Gedanken

Paranoide Stimmen beantworten

die in meinem Schädel pochen

Stimmen von Mitmenschen zu mir finden

Leute kommen und gehen,

so wie die Stimmen in meinem Kopf

Grinsende Augen

die, die wahren Gefühle verbergen.

Sicherungshaft? – ein Beitrag von Birgit

Wie soll das noch enden?

Greift doch die jetzige Regierung mit der Sicherungshaft nach den Grundfesten jeder Demokratie, der persönlichen Freiheit.

Schon in der Französischen Revolution 1789 war die Forderung Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Die Freiheit bildet den Kern von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO von 1948, den UN Menschenrechtskonventionen und der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Die persönliche Freiheit ist in der österreichischen Verfassung verankert.

Nun will die Regierung leichtfertig meiner Ansicht nach die Verfassung ändern.

Skizirkus – ein Beitrag von Birgit

Österreich ist v.a. bekannt für seine guten Ski alpine Fahrer/Innen. Das Publikum ist begeistert; Fahnen werden geschwenkt; Hymnen werden gesungen; um hundertstel Sekunden wird gerungen.

Ich frage mich, wo da der Sinn liegt. 1 hundertstel Sekunde ist mit dem Auge nicht erkennbar. Sind doch die Spitzenläufer/Innen für mich alle gleich schnell.

Zudem riskieren insbesondere die Abfahrtsläufer/Innen Leib und Leben; denkt man nur an die schweren Stürze in der Vergangenheit zurück. Das Verletzungsrisiko ist hoch.

Hauptsache die Einnahmen stimmen und man wird gesehen.